Studien gibt es zuhauf. Besonders das Thema Ernährung hat es den Wissenschaftlern angetan. Dabei beweisen die Forscher regelmäßig ihren Humor. Wie sonst kommt man auf solch verrückte Studien?

 

1. Doppeltes Babyglück mit der richtigen Ernährung!

Klingt unglaublich, aber die Forscher des Jewish Medical Center in New York sind sich sicher. Die Chancen Zwillinge zu bekommen, können durch bestimmte Lebensmittel erhöht werden. Ganz konkret geht es um den Konsum von Milch und Fleisch. Das scheint zumindest für die USA zu gelten. Die Wissenschaftler gegen davon aus, dass Wachstumshormone für den Kindersegen verantwortlich sind. Diese werden Rindern in den USA zur Steigerung der Milchproduktion gegeben. Laut Beobachtungen beeinflussen die Hormone auch die Reifung von Eizellen.

2. Bessere Ernährung dank witziger Namen!

Kinder verweigern gerne alles, was an Gemüse erinnert. Forscher der Cornell University in New York fanden jedoch heraus, dass Kinder und Jugendliche durch einen Trick häufiger zugreifen. Nämlich wenn das Gemüse lustige und kreative Namen erhält. Während der Studie wurde an Schulen über mehrere Tage Gemüse verabreicht. Das Gemüse wurde dabei ganz unterschiedlich benannt. Bestimmte Namen haben es den Kindern und Jugendlichen besonders angetan. Die „Röntgenblick-Karotten“ waren ein besonderes Highlight. An dem Tag griffen rund 66 % der Schüler zum Gemüse. Ohne lustige Namen waren die Karotten mit 30% nur halb so interessant.

 

3. Pizza schützt das Herz!

Woher sollte die Studie sonst kommen, als aus Italien? Italienische Mediziner haben in einer Beobachtungsstudie insgesamt 507 Patienten mit Herzinfarkten und 478 Kontrollpatienten ohne Herz-Kreislauf-Erkrankungen befragt. Im Mittelpunkt standen die jeweiligen Ernährungsgewohnheiten. Das Ergebnis war überraschend. Umso häufiger die Studienteilnehmer Pizza gegessen hatten, desto niedriger war das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Selbst ein gelegentlicher Pizzagenuss senkte das Herzinfarktrisiko um ca. 22 %. Natürlich ging es dabei um frische Pizza àla Italia.

4. Gemüse gegen schlechte Ohren!

Gemüse enthält viele Vitamine und ist damit gesund. Aber laut Forschern der Universität von Michigan können grüne Gemüsesorten noch viel mehr. Grünes Gemüse soll dazu beitragen, altersbedingte Schwerhörigkeit zu verzögern. Auch Hörverluste durch Lärm könnten damit verhindert werden. Zu verdanken haben wir das den enthaltenen Antioxidantien. Noch stützen die Experten ihre Thesen ausschließlich auf Tierversuche. Mit Sicherheit können sie also nicht sagen, ob sich die positive Wirkung auch bei Menschen zeigt. Wahrscheinlich beeinflusst grünes Gemüse aber auch Menschenohren, so die Forscher.

5. Zu faul für den Frühjahrsputz? Zitronen schaffen Abhilfe!

Forscher der Rasboud Universität in Nijmegen haben eine neue Fähigkeit von Zitronen entdeckt. Menschen verfallen dank Zitronenduft offensichtlich in einen regelrechten Putzwahn. Und dabei achten sie auch darauf, besonders gründlich zu putzen. Laut den Forscher ist das der Grund, warum Reinigungsmittel mit Zitronenduft ein gründlicheres Putzergebnis liefern.

 


 
Quellen:

  1. https://www.sciencedaily.com/releases/2006/05/060521103211.htm
  2. https://www.livescience.com/23243-kids-cafeteria-vegetable-names.html
  3. http://www.nature.com/ejcn/
  4. https://www.newscientist.com/

Autorin: Jennifer Ann Steinort
"Die Wissenschaft schafft Wissen" oder so ähnlich. Und wir würzen nochmal mit einer ordentlichen Prise Humor nach.

 

 

 

 

 

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